Wie stelle ich selbst Frankenprey-Rezepte zusammen?

Das Frankenprey-Modell arbeitet nach einem „Baukasten-Prinzip“. Jeweils feststehende prozentuale Mengenanteile bestimmter Teile eines Beutetieres werden als Grundlage herangezogen. Dabei wird möglichst viel „rotes“ Fleisch, Pute (keine Brust) sowie Herzen von Pute und Huhn verwendet.

Der Fettgehalt ist angelehnt an den Fettgehalt der Maus (8-10 %) und liegt im Frankenprey-Menü bei etwa 10 %, damit die Katze ausreichend Energie zur Verfügung hat. Um diesen Fettanteil sicherzustellen, sollten Sie immer gut durchwachsenes Fleisch verwenden bzw. Geflügel mit Haut (reiner Fettanteil der Haut liegt bei 30-40 %).

Alternativ können Fettabschnitte verwendet werden. Wie beim BARFen mit Supplementen beträgt bei der Katze die nötige Fleischmenge etwa 25-35 g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.

Beispiel für ein Rezept nach der Frankenprey-Methode:
85 % reines Muskelfleisch (inklusive Fett und eines Anteils von 1/3 bis 1/2 an Herz)
bzw. 80 % bei Verwendung von Ballaststoffen
5 % reiner Knochen (Fleischige Knochen wie z. B. Hühnerhälse oder Hühnerkarkassen bestehen nur zu 50 % aus reinem Knochen, die restliche Menge wird dem Muskelfleisch zugerechnet.)
5 % Leber
5 % Innereien wie z. B. Milz, Bries, Hoden, Hirn, Niere etc. ggf. 5 % Ballaststoffe (bevorzugt Fell bzw. Federn – wenn nicht vorhanden, rohes geraspeltes Gemüse – z. B. Zucchini, Karotten, Kürbis etc.)

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