Welche BARF-Methoden gibt es?

1. Natürliche oder synthetische Supplemente nach Kalkulator
Bei dieser Methode kommt entweder ein BARF-Rechner oder ein herkömmlicher Taschenrechner zum Einsatz. Als BARF-Rechner können Sie unseren Fix-BARF®-Rechner verwenden, der mittels einer Datenbank die Bedarfswerte der Katze und Mittelwerte der Nährstoffe verschiedener Fleischsorten und Innereien berücksichtigt. (Die Bedarfswerte, die im Fix-BARF®-Rechner zum Einsatz kommen, sind Werte der Veterinärmedizinischen Universität Zürich.)

Der Rechner bestimmt zuverlässig, wie viel vom jeweiligen Supplement (Nährstoffzusatz) bei dem jeweiligen Rezept noch hinzugefügt werden muss, abhängig von den unterschiedlichen, individuell gewählten Zutaten. Natürliche Supplemente sind z. B. Bierhefe für B-Vitamine, Seealgenmehl für den Jod-Bedarf, Leber für die Vitamin-A-Versorgung, Blut zur Eisenversorgung, Knochen zur Phosphor-Versorgung sowie Eierschale für den Kalzium-Bedarf.

Synthetische, chemische bzw. pharmazeutische Supplemente sind z. B. Vitamin D-, B- und Jodtabletten, chemisch reines Taurin, Dikalziumphosphat und anderes mehr. Es wird angenommen, dass natürliche Supplemente aufgrund der sogenannten Bioverfügbarkeit besser vom Körper verwertet werden als synthetische; eine Studie hierzu gibt es jedoch weder beim Menschen noch beim Tier.

2. Frankenprey-Methode
Die Frankenprey-Methode orientiert sich an der natürlichen Beute der Katzen. Es wird versucht, ganze Beutetiere (z. B. Kaninchen) oder Anteile von Beutetieren in einer festgelegten Zusammensetzung zu verfüttern, um einen natürliche Anteil an Fleisch, Innereien, Blut und Knochen zu gewährleisten und dabei mit möglichst wenig weiteren Zusätzen auszukommen.

Besonders wichtig bei dieser Fütterungsmethode ist die Notwendigkeit von Abwechslung auf dem Speiseplan der Katze. Nur so kann eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleistet werden. Wir empfehlen beim Kauf unserer Katzenpakete in jedem Fall mindestens die zusätzliche Gabe von Taurin!

3. BARFen nach Grundrezept
Die Supplemente werden nicht auf Bedarfs- und Nährwerte berechnet, es geht vielmehr darum, dass die Supplemente auf ein Kilogramm Fleisch mit Innereien wie Herz und Magen berechnet sind. Es gibt unterschiedliche – je nach Fleischsorte ausgewiesene – Grundrezepte.

4. Fertigsupplemente
Diese Supplemente versorgen die Katze mit allen notwendigen Nährstoffen, die sie zusätzlich zum Fleisch braucht. Unter Fertigsupplementen gibt es Präparate, die zusätzlich Innereien und Knochen benötigen, Präparate, die auf reines Muskelfleisch gegeben werden, und wiederum andere, die Innereien mitberücksichtigen, aber ohne Leber. 

Diese Art der Supplementierung ist besonders für BARF-Anfänger geeignet, um die Ängste vor Fehlern zu vermeiden und Sicherheit im Umgang mit der neuen Fütterungsmethode mit Rohfleisch zu gewinnen. Für einen Zeitraum über sechs Monate kann Fix-BARF complete® unbedenklich als Supplementmischung gegeben werden.

FixBARF®
 
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