Muss grundsätzlich supplementiert werden?

Die Maus als Beutetier der Katze hat eine, in der Natur einmalige, Zusammensetzung an Nährstoffen für unsere Fellnasen. So liegt z. B. im Fleischanteil einer einzigen Maus ein Tauringehalt vor, der sogar den von der Wissenschaft angenommenen Bedarf der Katze weit übersteigt. Wenn wir die Methode BARFen mit Supplementen anwenden, dann „bauen“ wir sozusagen den Nährstoffgehalt der Maus in Form von Fleisch und Nährstoffzusätzen nach.

Ein weiterer Ansatz ist die Frankenprey-Methode, bei der das Beutetier als solches verfüttert wird (bzw. die jeweiligen Anteile davon). Die können Beutetiere unterschiedlicher Art sein (z. B. Kaninchen, Ratten, Vögel). Dabei muss beachtet werden, dass unter Umständen nicht alle Nährstoffe mit jedem Beutetier abgedeckt werden – hier ist z. B. das Taurin zu nennen, das nur in nennenswerten Mengen im dunklen Fleisch von Huhn und Pute vorkommt (Herz, Keule).

Anders wiederum verhält es sich beim Vitamin-A-Zusatz: Bei der Frankenprey-Methode wird 5 % Leber verwendet. Bei Verwendung von Rinderleber ist diese Menge ausreichend, bei Fütterung von Putenleber führt dies jedoch zu einer Überversorgung an Vitamin A. Für das BARFen nach dieser Methode sind also zwei Dinge Voraussetzung: zum einen die ausreichende Kenntnis über die Nährstoffgehalte der einzelnen Fleischsorten und die Bedarfe der Katze, zum anderen die Möglichkeit, viel Abwechslung bei den Fleischsorten zu bieten.

Je nachdem, auf welche Art und Weise Sie Ihre Katze BARFen, sind also Supplemente notwendig oder auch nicht.


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