Der Kot meiner Katze ist sehr fest, ist das normal?

Achten Sie zunächst darauf, ob Ihre Katze Probleme beim Kotabsatz hat, eventuell verbirgt sich auch eine Erkrankung dahinter, die mit der Nahrungsumstellung nicht zusammenhängt. Die Kotmenge, die Absatzhäufigkeit und die Konsistenz verändern sich deutlich bei Rohfütterung. Das Fleisch wird fast vollständig verwertet und deshalb kann es sein, dass Ihre Katze nur alle zwei oder drei Tage zur Toilette muss.

Dennoch kommt es vor allem in der Umstellungsphase vor, dass die Katzen mit festem Kot reagieren. Zum einen wird der Kot der Katze durch die Rohfleischfütterung von Natur aus fester, zum anderen benötigt der Darm eine Umstellungszeit, mit der neuen Situation zurechtzukommen und ein neues, gesundes Darmmilieu aufzubauen.

Häufig wird der Kot auch durch die Zugabe von Knochen in der BARF-Mahlzeit (sogenannter Knochenkot) oder durch die fehlende Zugabe von Ballaststoffen sehr fest. In unseren Fix-BARF®-Menüs verwenden wir deshalb nur sehr geringe Mengen an Knochen bzw. verzichten auch ganz darauf. Dazu geben wir einen Anteil von etwa 5 % an Ballaststoffen.

Wenn akute Erkrankungen ausgeschlossen werden können, können Sie, wenn nötig, für einige Zeit oder auch dauerhaft, zusätzlich ½ bis 1 Teelöffel Ballaststoffe in die Rohmahlzeit geben. Möglich ist hier die Verwendung von eingeweichten Lein- oder Flohsamen.

Wichtig: Beide Samenarten müssen mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser quellen, ehe es der Katze gegeben werden kann!

Ansonsten quellen die Samen im Darm auf, entziehen ihr dadurch Wasser und verhärten den Kot zusätzlich. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Tierarzt oder Tierheilpraktiker. In der Regel reguliert sich die Darmtätigkeit der auf Fix-BARF®-Menüs umgestellten Katzen innerhalb kurzer Zeit von selbst.

FixBARF®
 
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